Kunstvereinshaus
Villa Rehblick
Elisabethpromenade 2
Süduferstraße
9220 Velden

Obmann Alfred Scheikl
Tel.: 0664 215 07 66
E-Mail: info@scheiklalfred.com

2011

Kunstfahrt nach Palmanova und Udine

11.10.2011

Palmanova
Am 11. Oktober 2011 besuchten wir Palmanova, die von den Venezianern am Ende des 16. Jahrhunderts auf dem Reißbrett geplante Idealstadt. Der tzpische sternförmige Grundriss hat sich bis heute erhalten. - Das Paradebeispiel einer Utopie der harmonisch perfekten Stadt der Renaissance.

Im Zentrum von Palmanova liegt der riesige Hauptplatz. Bei unserer Stadtführung erfuhren wir viel Interessantes aus der Geschichte dieser „Sternstadt”. 1960 wurde die Stadt zum italienischen Nationaldenkmal erklärt.

Wir durchwanderten das ausgeklügelte System dieser von der Republik Venedig zum Schutz vor den Türken angelegten und noch von den Österreichern genutzten Festungsstadt, die inneren und äußeren Anlagen, Mauern und Gräben, mit geheimen Verbindungsgängen, Pulverhäusern und Quartieren.

Udine
Udine nennt sich stolz „Stadt des Tiepolo”. Der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo (1696 bis 1770) gilt als einer der bedeutendsten Freskenmaler des 18. Jahrhunderts; in Udine hat er einer bedeutende Zeit seines Lebens zu Gast des Patriarchen Delfino verbracht und seine volle künstlerische Reife erreicht.

Im Parlamentssaal des Schlosses besuchten wir die Ausstellung „Der junge Tiepolo: Die Entdeckung des Lichts”; hier konnte man an den bedeutendsten Werken des Künstlers vor seinem Udineser Aufenthalt im Jahr 1726 studieren, wie der junge Tiepolo nach einer Sprache sucht, die das Licht ins Zentrum der bildlichen Konzentration stellt: der Übergang von einer traditionellen, der Realität abgeleiteten Lichtsetzung af den Bildern zu einer Malerei, die ihre Konstruktion aus dem Licht ableitet. Tiepolo verstand es in sehr modern anmutender Weise, durch die Wirkung der Dunkelheit und durch oft überraschende Lichtimpulse innerhalb des Gemäldes die Geschichte, die er erzählen wollte, klar zu verdeutlichen.

Gianbattista Tiepolo, Ausstellung, Opfer des Heliodor

Giambattista Tiepolo, Das Opfer des Heliodor, um 1726, Verona, Museo die Castelvecchio

Die selten gezeigte Studie des jungen Giambattista Tiepolo „Accademia di nudo virile” um 1726 ist eine Leihgabe aus dem Museo di Castelvecchio di Verona.

Wir besuchten den prächtig ausgestatteten Dom Santa Maria Annunziata; im Babtisterium beeindruckt das Marmorgrabmal des seligen Bertrand de Saint-Geniès (1334-1350), Patriarch von Aquilea. Südlich des Domes steht das Oratorio della Purità, ein schlichter Betsaal. Gianbattista Tiepolo - damals auf der Höhe seines Ruhmes - schuf hierfür 1759 das Deckenfresko, eine Himmelfahrt Mariens. Zeitgleich malte sein Sohn Giandomenico für den Wandschmuck des Oratoriums acht Grisaillen auf Goldgrund. Vater und Sohn waren ein eingespieltes Team, das regelmäßig zusammen arbeitete.

Text: Obfrau Dr. Gerda Madl-Kren, Bilder: Mitglied Britta Elsner

Bilder des Ausflugs
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Kunstfahrt nach Palmanova und Udine 2011

Palmanova: Außenmauern

Palmanova: Außenmauern

Palmanova: Unsere Reiseführerin am Hauptplatz

Palmanova: Unsere Reiseführerin am Hauptplatz

Palmanova: In den Kasematten

Palmanova: In den Kasematten

Palmanova: Befestigtes Tor

Palmanova: Befestigtes Tor

Udine: Blick auf den Schlossberg

Udine: Blick auf den Schlossberg

Udine: Piazza Liberta

Udine: Piazza Liberta

Udine: Dommuseum, Sarg des seligen Bertrand

Udine: Dommuseum, Sarg des seligen Bertrand

Udine: Dommuseum, Grabmonument des seligen Bertrand

Udine: Dommuseum, Grabmonument des seligen Bertrand

Udine: Giandomenico Tiepolo, im Oratorio della Purita

Udine: Giandomenico Tiepolo, im Oratorio della Purita

Udine:Gianbattista Tiepolo Ausstellung, Studie

Udine: Gianbattista Tiepolo Ausstellung, Studie

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Zeitgenössische Ölmalerei mit Klaus Henkelmann

Kunstvereinshaus

Bild des Kurses

Im November fand in den Räumen des Vereinshauses ein zweitägiger Kurs unter der Leitung von Klaus Henkelmann statt. Klaus ist Dipl. freischaffender Künstler, geboren in Peru, mit Lebensmittelpunkt Wien.

Er vermittelte den Teilnehmern mit Charme und Begeisterung viel theoretisches und praktisches Know How.

Allgemein wurde der Wunsch nach einer Wiederholung in absehbarer Zeit geäußert.

Bilder des Kurses
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Zeitgenössische Ölmalerei mit Klaus Henkelmann 2011

Bild des Kurses
Bild des Kurses
Bild des Kurses
Bild des Kurses
Bild des Kurses

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Kulturreise in die Lombardei

23. und 24.09.2011

Dom von Mailand

Dom von Mailand

Unsere Kulturreise am 23./24. September 2011 führte uns wieder in westliche Richtung; nach Mantua und Vicenza besuchten wir diesmal Mailand, das Herz der Lombardei und ganz Oberitaliens. Für di eMittagsrast fanden wir in Valeggio sul Mincio ein passendes Ambiente: die imposante Viscontibrücke beim Dörfchen Borghetto stimmte auf die Protagonisten der Renaissance in der Lombardei ein, die Epoche der Visconti und Sforza. Eine andere historische Gedenkstätte erwartete uns in unmittelbarer Nachbarschaft: das Ossarium in Solferino mit Gebeinen von über 8000 Gefallenen. Diese idyllische Gegend war in den italienischen Unabhängigkeitskriegen Schauplatz erbitterter Kämpfe; hier wurde 1859 angesichts des Elends der Verwundeten die Idee zur Gründung des Roten Kreuzes geboren.

Hauptziel unserer Kunstfahrt war die Pinacoteca di Brera Mailand mit einem eindrucksvollen Querschnitt durch die italienische Malerei mit Schwerpunkt Lombardei. Die Brera besitzt das italienweit bekannte Bild Francesco Hayez „Der Kuss” von 1859 und hatte es diesmal zum Aufhänger einer Sonderausstellung dieses Mailänder Malers der Romantik gemacht. Wir begegneten vielen venezianischen Meistern, bekannt von der Accademia der Lagunenstadt, und vor allem die lombardische Malerei des Cinquecento war für uns eine Entdeckung.

Das Abendessen erwartete uns gleich neben unserem Hotel im Zentrum von Mailand im Restaurant Sapori D'Ogliastra, - passend zur sardinisch-piemontesischen Mailänder Geschichte - ein üppiges vielgängiges Degustationsmenü mit sardischen Köstlichkeiten und reichlicher Weinbegleitung.

Der folgende Tag galt dem historischen Zentrum Mailands. Wir besichtigten den Dom - und wie es dazugehört, sein gewaltiges Dach mit der Aussicht auf den Platz und die Stadt, bummelten in der großartigen Galleria Vittorio Emanuele II und bestaunten Mode und Accessoires (und ihre Preisschilder) im Edelkaufhaus Rinascente.

Die Kartause von Pavia südlich von Mailand, Klosteranlage und Grablege der Visconti und Sforza, war unser letztes Reiseziel. In der verschwenderisch ausgestatteten Kirche gedachten wir noch einmal dieser historischen Persönlichkeiten: vor dem Marmorgrabmal des Ludovico Sforza und seiner früh verstorbenen Gemahlin Beatrice.

Ein Pater sperrte den Zugang zum angeschlossenen Kloster auf und führte zu den kleinen Zellenhäuschen rund um den weiten Hof, vom Licht dieses wunderschönen Herbsttages vergoldet: Zeugen der weltentrückten Spiritualität der Kartäuser, die das künstlerische Erbe jener Jahrhunderte hüteten.

Bilder der Kulturreise
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Kulturreise in die Lombardei 2011

Aussicht vom Domdach

Aussicht vom Domdach

Auf dem Dach des Mailänder Doms

Auf dem Dach des Mailänder Doms

Das Abendmahl, Leonardo da Vinci

Das Abendmahl, Leonardo da Vinci

Borghetto sul Mincio

Borghetto sul Mincio

Dr. Gerda Madl-Kren

Dr. Gerda Madl-Kren

Zur Mailänder Skala

Zur Mailänder Skala

Abendessen

Abendessen

Abendessen in Mailand

Abendessen in Mailand

Dom in Mailand

Dom in Mailand

Domdach, Mailand

Domdach, Mailand

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Lange Nacht der Museen am 01.10.2011

Stadthaus Klagenfurt

Plakat der Ausstellung

Die Lange Nacht der Museen wurde für den Kunstverein mit seiner Ausstellung „Grüne Unterwäsche” im Stadthaus Klagenfurt zu einem ganz großen Erfolg.

Alle Arbeiten dieser Ausstellung sind auf grünem Untergrund gestaltet worden - die Farben präsentieren sich sozusagen auf „grüner Unterwäsche”. Eine farbige Untermalung beeinflusst den Gesamtton des Bildes und seine Stimmung, und es entsteht ein neuer zusätzlicher Effekt - harmonisch oder aufregend, formklärend oder irritierend, in jedem Fall interessant. Der Besucherstrom war enorm, und die vielen Gespräche bei Brot und Wein gaben der langen Nacht einen besonderen Akzent.

Bezogen auf die Besucherzahlen liegen wir mit 1.861 Gästen an ausgezeichneter 5. Stelle von 92 Ausstellungsorten in ganz Kärnten.

Starken Beifall fand auch die Fashionshow der 20 Schülerinnen der WIMO, die ihre selbst entworfene grüne Unterwäsche im gesamten Stadthaus, musikalisch begleitet, professionell und mit viel Charme vorführten.

Bilder der Ausstellung
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Lange Nacht der Museen am 01.10.2011

Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung

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54. Biennale Venedig 2011

2011

Plakat der Ausstellung

Der Besuch der Biennalen in Venedig ist ein MUST des Kunstvereins. Für die heurige 54. Biennale wählte die Schweizer Kuratorin Bice Curiger den Titel „ILLUMInazioni - ILLUMInations” und sie spielt mit dem Begriff „Beleuchtung”. Dieses weltweit angesehene Forum zeitgenössischer Kunst soll wortwörtlich „Licht” auf die aktuellen Entwicklungen erfen - Entwicklungen in der globalisierten Welt von „Nationen”.

Größer als heuer ist die Biennale nie gewesen, vielfältiger auch nicht - und doch wirkt die Ausstellung nicht wirklich begeisternd.

Viele Werke aus den alten Tagen sind zu sehen. Im zentralen Saal zeigt Curriger drei Werke von Tintoretto, drängende Bilder der Spätrenaissance, die vom künstlerischen Wandel erzählen, vom ästhetischen Aufruhr, vom Bruch Tintorettos mit den damals gültigen Regeln. Die Werke sind in einer neuen Weise illuminati durch die vom Künstler gezielt eingesetzten Beleuchtungen. Sie weisen auf das Thema der Biennale hin.

Der Titel Illuminazione wird kaum durchgespielt, jedes Land zeigt, was ihm gefällt. Im italienischen Pavillion wird es aufregend, obwohl hier vom Boden bis zur Decke offenbar wahllos eine Arbeit neben der anderen in unterschiedlichster künstlerishcer Qualität gehängt wurde. Es drängen sich Bilder, Collagen, Fotografien, Skulpturen und Installationen. Man geht auf Entdeckungsreise, was durchaus reizvoll ist.

Wirklich sehenswert waren der Japanische Pavillon und die Präsentation von Venedig mit dem „Mare verticale” von Fabrizio Plessi.

Übervoll mit Eindrücken und dem Wunsch, noch viel mehr von der Biennale sehen zu wollen, verließen wir Venedig.

Bilder des Ausflugs
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54. Biennale Venedig 2011

Bild des Ausflugs
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Bild des Ausflugs
Bild des Ausflugs
Bild des Ausflugs
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Bild des Ausflugs
Bild des Ausflugs
Bild des Ausflugs
Bild des Ausflugs
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Ausstellung „Ross & Reiter”

! VERLÄNGERT BIS MITTE SEPTEMBER !

Plakat der Ausstellung

Großer Auftritt des Kunstvereins Velden im Hotel „Alte Post” in Feistritz a. d. Gail mit der Ausstellung „Ross & Reiter”. 25 Mitglieder haben sich vom Thema Pferd, seiner Geschichte und den lokalen Traditionen inspirieren lassen und zeigen in 66 Arbeiten, wohin sie ihre Phantasie künstlerisch geführt hat.

Pferde haben seit Menschengedenken in den unterschiedlichsten Kulturen die Phantasie der Menschen bewegt, was in unzähligen Mythen, der bildenden Kunst und in der Literatur seinen reichen künstlerischen Niederschlag gefunden hat. Von Rossen mit menschlichen oder göttlichen Reitern und ihren Abenteuern ist die Rede bis hin zu Halbwesen, wie den Kentauren.

Im Gailtal hat man seit je eine besondere Beziehung zum Pferd. Die Bauern nehmen sich traditionell der Pferdehaltung an; Jahrhunderte lang war dies Garant für Arbeit, Transport und Verkehr im Tal. Auch heute wird die Tradition hochgehalten: beim sogenannten „Kufenstechen”, einem alten Brauch, messen sich einmal im Jahr die jungen Männer von Feistritz zu Pfingsten am Kirchtag mit ihren Reitkünsten. Bei der Vernissage brachte die Hausherrin, Frau Pepca Druml, den Gästen die Geschichte der Pferde in Feistritz nahe.

Die Singgemeinschaft Oisternig umrahmte die Eröffnung mit berührenden Liedern in Deutsch und Slowenisch. Anschließend fand man sich beim Buffet und einem Glas Wein zu anregenden Gesprächen.

Die Ausstellung fand bei den Besuchern sehr großen Anklang.

Bilder der Ausstellung
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Ausstellung „Ross & Reiter” 2011

Bild der Ausstellung
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93 Millionen Quadratmillimeter - Ausstellung im Rondeau des Schlosses Ferlach

2011

Es war ein überwältigender Anblick, der einem beim Betreten des Rondeaus im Schloss Ferlach empfing - der ganze Raum wurde von meterhohen, farbenprächtigen bildern umrahmt.

Vor einem Jahr hatte die Druckerei Carinthian in Klagenfurt den Kunstverein eingeladen, zum Festabend anlässlich der Präsentation der innovativsten Offset-Druckmaschine Österreichs die geräumige Halle mit Arbeiten von Mitgliedern künstlerisch zu gestalten.

Auf den bereitgestellten Bahnen in extrem schmalem Hochformat von über 5m Höhe entstanden Bilder mit unterschiedlichsten Motiven, ein Kaleidoskop von Ideen und Ausdrucksformen, die sehr eindrucksvoll und vermutlich zum letzten Mal in ihrer Gesamtheit im Rondeau des Schlosses Ferlach präsentiert wurden.

Bilder der Ausstellung
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Ausstellung „93 Millionen Quadratmillimeter” 2011

Bild der Ausstellung
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Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung
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